DAS WALDORF-GYMNASIUM WIRD GEGRÜNDET!

Herzlich willkommen auf der Website des Freien Waldorf-Gymnasiums,
das im September 2018 den Unterricht aufnimmt!

Wo wird es sein?  |   In der Region Südbuda  (Budapest, XI., XII. Stadtbezirk und der Agglomeration)

Was ist das für ein Gymnasium?   | Ein Waldorf-Gymnasium (Klassen 9-13, 5  Jahrgangsstufen)

Wer ist der Träger?   |   Die von den Waldorfschulen der Region gegründete Stiftung für ein Freies Waldorf-Gymnasium/ Szabad Waldorf Gimnáziumért

Wann ist der Start?    |   Im September 2018 startet erste 9. Klasse, ein Jahr zuvor beginnt die pädagogische Arbeit

In welchem Tempo wird es erweitert?   |   In aufsteigendem System, es wird in 5 Jahren kontinuierlich ausgebaut

DIE GRUNDLAGEN UND DAS ANLIEGEN

Die Gründer der Schule arbeiten seit Beginn 2016 daran, für die Schüler der Waldorfschulen in der Region Südbuda eine neue, die Mittelschulbildung bietende, unabhängige Bildungsinstitution zu schaffen.

Unser Anliegen ist es, dass möglichst viele Kinder die gesamte Waldorf-Pädagogik  (im Idealfall vom Kindergarten bis zum Abitur) durchlaufen können und unsere Schüler zu Erwachsenen werden, die ihren Platz in der Welt finden, die in Harmonie mit sich selbst sowie mit ihrem engeren und weiteren Umfeld leben können.

Die zwei Mutterinstitutionen des Gymnasiums sind die Csillagösvény Waldorf-Grundschule (Budapest, XI. Stadtbezirk) und die Kisgöncöl Waldorf-Grundschule (Tök), doch mit seiner Erweiterung wird das Gymnasium auch mit anderen, zur Region gehörenden Waldorfschulen zusammenarbeiten. Die Mutterschulen tragen mit ihrer Absichtserklärung und der zum Start gebotenen materiellen Unterstützung zur Gründung des Gymnasiums bei.

DAS WALDORF-GYMNASIUM IN WENIGEN WORTEN

In Waldorf-Gymnasien spielt die vielfältige künstlerische Tätigkeit eine wichtige Rolle. Über die schöpferischen Prozesse formt und entfaltet sich die Persönlichkeit unserer Schüler und durch die Erfüllung kooperativer Aufgaben entwickelt sich ihre Selbstständigkeit und ihre soziale Sensibilität. Diesem Ziel dienen beispielsweise die regelmäßigen künstlerischen und Drama-Aufführungen, zum Abschluss der 12. Klasse die Vorstellung eines abendfüllenden Theaterstücks und die Anfertigung einer die Lernprozesse abschließenden Meisterarbeit (Jahresarbeit).

In dem auch staatlich anerkannten Waldorf-Rahmenlehrplan (die Waldorf-Pädagogik ist die am weitesten verbreitete Reformpädagogik in Ungarn und weltweit) geht es in den 4 Gymnasialjahren nach den das Fundament schaffenden Grundschuljahren in erster Linie um die Vervollkommnung der Fähigkeiten des Schülers. Deshalb nehmen die Schüler während des Unterrichts an Projektwochen sowie auch an den ihrem Alter entsprechenden Praktika teil (Praktikum in der Landwirtschaft, in der Vermessung, Arbeit in sozialen Institutionen, Praktikum in der Industrie).

Die konzentrierte Vorbereitung auf das traditionelle Abitur des staatlichen Systems sowie auf die Aufnahmeprüfung an einer Hochschulinstitution erfolgt grundlegend in der 13. Klasse. Die Schüler, die sich auf das Abitur mit erhöhtem Niveau vorbereiten oder dafür interessieren, können schon ab der 11. Klasse die gewählten Unterrichtsfächer im Rahmen von fakultativen Unterrichtsstunden vertiefen.

Laut landesweiten Leistungsmessungen erreichen die Abiturergebnisse der Waldorf-Schüler im Rahmen von fakultativen Unterrichtsstunden den landesweiten Durchschnitt oder übertreffen ihn vielfach, unsere Schüler können auf diese Weise erfolgreich Aufnahmeprüfungen für das Universitätsstudium  ablegen und auch andere Ausbildungen durchlaufen.

DIE MENTALITÄT UND DIE HERAUSFORDERUNGEN UNSERER ZEIT

Unsere Schule stützt sich in ihrem Geist auf die auch die klassische, christliche Werteordnung umfassende Anthroposophie, was mit der Herausbildung eines vertrauensvollen Lehrer-Schüler-Verhältnisses verbunden ist, das gelöster als im traditionell üblichen Unterricht  ist. Die Arbeit von Lehrern und Schülern ist immer eine enge wechselseitige Beziehung, deshalb ist eine effiziente Erziehung ohne Kooperation nicht vorstellbar.

Die Formung des willentlichen, gefühlsmäßigen und intellektuellen Lebens unserer Schüler durch künstlerische Tätigkeit, durch Praktika trägt dazu bei, dass die in die Welt hinaustretenden jungen Menschen die Balance von Freiheit und Verantwortung finden, dass sie die eigene geistige Entwicklung mit einem gesunden, kritischen Gefühl gestalten und dass sie zur Erkenntnis gelangen, dass sie in der Welt eine Aufgabe haben und auch fähig sind, diese umzusetzen.

Ziel unserer Schule ist es, dass die von uns erzogenen Schüler sensibel für die Fragen der Welt und der Gesellschaft sind, dass sie für Probleme eine Lösung suchende und findende Erwachsene werden und bei deren Lösung eine aktive Rolle übernehmen.

Die Waldorf-Pädagogik vertritt eine kompetenzbasierte  Pädagogik, die die technischen Herausforderungen unserer Zeit kennt und an ihre Schüler den bewussten und verstehenden Umgang mit ihnen weitergibt. Anstelle von digitalen Datenmengen und Scheinlösungen für unsere Umwelt bevorzugen wir persönliche Umgangsformen, echte Interaktionen, die Gelegenheit des tiefen Durchlebens. Wir möchten eine Schule schaffen, wo die Schüler die vom Menschen immer mehr getrennte und entfremdete technische Welt überblicken und sich neuen, anderen Techniken zuwenden können.

Im Rahmen der Waldorf-Pädagogik sind wir bestrebt, das Ziel zu erreichen, dass künftige Generationen neben der Entwicklung der Technik immer besser fähig sein werden,  die Moralität weiterzuentwickeln. An die Stelle des Egoismus beabsichtigen wir eine Kultur der wechselseitigen Verantwortlichkeit zu setzen.

QUALITÄT

Die Qualität des Gymnasiums wird vor allem von den dort unterrichtenden Lehrern bestimmt. Ihre Formierung zu einer Gemeinschaft begann schon lange vor dem Start der Schule, ihre Auswahl wird das Ergebnis eines sorgfältigen Prozesses sein.

Die wichtigste Aufgabe der Lehrer ist es, das den Inhalt des Unterrichts bestimmende akademische Wissen und die methodische Kultur aus der Sicht der Anthroposophie zu prüfen, imstande zu sein, den Schülern auch in dieser Hinsicht Gesichtspunkte zu vermitteln.

Wir halten für wichtig, dass die Mitglieder des Lehrerkollegiums sich dem Menschen- und Weltbild der Anthroposophie mit suchendem Ansatz nähern und dass sie darüber hinaus auch über eine fachliche Waldorf-Ausbildung verfügen.

Im Interesse der Erhaltung der gesamten Waldorf-Pädagogik steht das Gymnasium in enger Verbindung mit den Mutterschulen, damit die in den Institutionen laufende Arbeit auf entsprechende Weise abgestimmt werden kann. Im Interesse der Sicherstellung des Niveaus von Unterricht und Erziehung wurde innerhalb der Jahrgangsstufen die Anzahl der Klassen mit höchstens 2 Klassen (2 × 30 Schüler) festgelegt.

FÖRDERUNG

Durch die institutionelle Form der Stiftung legen wir besonders großen Wert auf die Zusammenarbeit mit unseren Sponsoren. Sollten Sie mit unseren Zielen übereinstimmen, können Sie die Umsetzung unserer Pläne in verschiedener Form unterstützen:

  • Der sichere Finanzierungsbackground ist die Grundlage der Betreibung, so dass die materielle Förderung beim Start und auch später von existenzieller Wichtigkeit ist. Die im Namen einer Wirtschaftsgesellschaft gebotene Spende ist ein die Steuerbemessungsgrundlage senkender Faktor.

Unsere Trägerorganisation ist der Verband JÖVŐ BÁRKÁJA EGYESÜLET
Unsere Bankkontonummer:  Magnet Bank Zrt, 16200151-18536869-00000000

Die Beschaffung unserer im Entstehen befindlichen Mittel (Schulmöbel, Unterrichtsmittel, Büromöbel, technische Geräte usw.) kann in vielen Fällen durch in gutem Zustand befindliche benutzte Mittel ersetzt werden. Bitte wenden Sie sich an uns, wenn Sie daran denken, uns derartige  Mittel anzubieten!

KONTAKT

In unserer kurzen Beschreibung bemühten wir uns vorzustellen, was zum ersten  Kennenlernen nötig ist.Wir sind überzeugt, dass persönliche Begegnungen zum wirklichen Kennenlernen führen.

Natürlich können wir auch nach telefonischer Absprache zu einem anderen Zeitpunkt zusammentreffen: Rufen Sie uns unter der Telefonnummer +36 30 5787110 an oder schreiben Sie uns eine Nachricht an die Adresse info@szwg.hu!